TS Kundenstory · Meever & Meever
Wir übernehmen auch die Logistik internationaler Tochtergesellschaften
Der Stahlspezialist Meever & Meever koppelte unser OpenTMS an das ERP und wuchs von fünfzehn bis zwanzig auf rund fünfzig Transporte pro Tag.
Ein Stahlspezialist
Mit mehreren weltweiten Tochtergesellschaften ist Meever & Meever ein bekannter Name in der Stahlbranche. Das internationale Familienunternehmen ist ein echter Spezialist für das Produzieren, Lagern, Bearbeiten, Vermieten und Handeln von Stahlprodukten, wozu natürlich auch Transport gehört. Seit Anfang 2022 nutzen sie dafür unser Transportmanagementsystem, das wir mit dem ERP integriert haben, das sie für ihre Bestands- und Finanzprozesse einsetzen.
Mehr als nur Transport
Seit 2015 ist Toine Slob für die Logistik von Meever & Meever verantwortlich. In seiner Funktion ist es stets hektisch und jeder Tag anders, doch genau diese Unvorhersehbarkeit macht ihm Freude, denn sie tun mehr, als nur Transporte zu organisieren. Verkaufen sie Stahlmaterialien wie Spundwände oder Brückenpfeiler, sorgt sein Team zunächst dafür, dass diese produziert oder vorrätig sind, wofür sie ständig mit den Werken im Ausland in Kontakt stehen. Ist das Material fertig, organisieren sie den Transport bis ins Detail, stimmen mit dem Empfänger den richtigen Ankunftszeitpunkt ab und bearbeiten die Rechnungen von Transporteur und Werk sorgfältig.
Von der Bestandsverwaltung in Excel zum ERP
Die Lagerstandorte von Meever & Meever sind über ganz Europa verteilt, die Koordination liegt beim Team von Toine. Früher geschah dies in Excel, äußerst fehleranfällig, zumal sie mit Reststücken arbeiten und ein Teil des Stahls oft wieder ins Lager zurück muss. Wenn zwischendurch drei Anrufe kommen oder mehrere Personen im selben Dokument arbeiten, entstehen Bestandsdifferenzen von selbst, und sie mussten zwei- oder dreimal im Jahr alles zählen, um die Übereinstimmung zu prüfen. Da sich das Unternehmen gerade durch riesige Bestände auszeichnet und spezifische Abmessungen sofort liefern kann, wechselten sie 2019 von Excel zu einem ERP, für eine professionelle Bestandsverwaltung und eine schnelle finanzielle Abwicklung.
Transport aus Excel herausholen
Auch für mehrere Tochtergesellschaften übernimmt Meever & Meever die Logistik: Jede von ihnen kauft Stahlprodukte beim Unternehmen ein und verkauft sie weltweit, und all diese Auftragslisten wurden ebenfalls in Excel verarbeitet. Als Toine anfing, wickelten sie etwa fünfzehn bis zwanzig Transporte pro Tag ab, doch im Laufe der Jahre verdoppelte sich diese Zahl beinahe auf zeitweise bis zu fünfzig pro Tag, wodurch diese Arbeitsweise nicht mehr machbar war. Kleine Fehler lauerten und es kostete enorm viel Zeit.
Die Entscheidung für OpenTMS
Im ERP hätte zwar ein Planungsmodul entwickelt werden können, doch das war mit einem erheblichen Preis verbunden, also machte sich Toine auf die Suche nach einer Alternative. Er recherchierte im Internet, fragte in seinem Netzwerk herum und besuchte die Messe ICT & Logistiek, wo er Filogic kennenlernte und sofort begeistert war. Was er an diesem TMS schätzt, ist die Flexibilität: Sie haben keine komplizierten Routen, sodass eine Optimierung in diesem Bereich nicht nötig ist, doch sie wollten eine effizientere Planung und digitale Transportaufträge. Filogic konnte die Software problemlos auf genau die Funktionen verkleinern, die sie brauchen, und mit den Menschen stimmte es sofort, das Gefühl war einfach gut.
Integration mit dem ERP
Seit Anfang 2022 arbeitet der Stahlspezialist mit unserem OpenTMS in der Cloud. Alle Packlisten, die früher von Hand in Excel ausgefüllt wurden, und die eCMR, die sie selbst erstellten, werden nun automatisch generiert. Vertriebsmitarbeiter der verschiedenen Tochtergesellschaften geben einen Auftrag über das ERP ein, das Team von Toine prüft ihn und leitet ihn mit einem Klick an das TMS weiter, woraufhin der Auftrag im Handumdrehen für den Transporteur bereitsteht, auf Niederländisch oder Englisch. Außerdem bietet das OpenTMS einen klaren Überblick über die Planung, eine digitale Frachtakte mit der genauen Angabe, was pro Fahrzeug geladen wurde, und eine eCMR mit stets einheitlichem, professionellem Layout.
Ein praktisches Verteilportal
Darüber hinaus entwickelte Filogic für Meever & Meever ein praktisches Verteilportal, das bald standardmäßig als Zusatzoption zum TMS angeboten wird. Damit erhalten die Ladedepots in Belgien, Polen und Tschechien nur noch gezielte Informationen: Von einem Tablet laden sie die richtigen Frachtbriefe und etwaige weitere Dokumente herunter, unterschreiben sie digital und speichern sie in der Akte, sodass manuelles Einscannen nicht mehr nötig ist.
Eine Empfehlung
Toine schließt mit einem Kompliment: Er empfiehlt Filogic durchaus Unternehmen, die vor denselben Herausforderungen stehen wie sie damals. Ohne ein TMS kann es eine ganze Weile gut gehen, doch wenn ein Unternehmen wächst, wird es immer schwieriger. Man spricht zunächst darüber, recherchiert ein wenig und schiebt es vielleicht mehrmals auf, doch irgendwann kommt zwangsläufig der Moment, in dem man wirklich handeln muss, und dann ist es wichtig, das richtige Unternehmen zu wählen. Das haben sie eindeutig getan.
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